Zu Beginn der Sommerferien konnte ich die Zeit sinnvoll nutzen und ein zweiwöchiges Fliegerlager in Laucha erfolgreich absolvieren. Das Fliegerlager war ein wichtiger Schritt in meiner Ausbildung zum Segelflugpiloten. In diesen zwei Wochen konnte ich viele Flugstunden sammeln und erneut feststellen, wie viel Spaß das Fliegen macht.

Das Ziel des Lehrgangs war, wieder sicher ins Fliegen hineinzukommen und mich an die neue Umgebung in Laucha zu gewöhnen.

Neben den normalen Flügen standen auch wichtige Übungen und Einweisungen auf dem Programm. Dazu gehörten Außenlandeübungen, die meteorologische Einweisung (MET) und die navigatorische Einweisung (NAV). Diese dienten als Vorbereitung für den Überlandflug.

In der meteorologischen Einweisung lernte ich gemeinsam mit meinem Fluglehrer, wie man Thermik besser erkennt und nutzt. Außerdem wurde das richtige Verhalten in verschiedenen Lufträumen wiederholt. Dabei wurde auch besprochen, wie man sich in den einzelnen Lufträumen meldet und worauf man bei starkem Wind achten muss, damit man nicht zu weit von der geplanten Flugroute oder dem vorgesehenen Landefeld abdriftet.

Die navigatorische Einweisung war etwas theoretischer. Zuerst wurde das Wetter für die geplante Flugstrecke genau angesehen. Danach wurden wichtige Orientierungspunkte, wie zum Beispiel Windparks oder Ortschaften, besprochen. So konnte ich mich während des Fluges besser orientieren und die geplante Strecke sicher einhalten.

Die gute Vorbereitung hat sich ausgezahlt. Am Ende des Fliegerlagers konnte ich meinen Überlandflug erfolgreich absolvieren. Dabei flog ich eine Strecke von über 74 Kilometern und war insgesamt 2 Stunden und 18 Minuten in der Luft.

Dieser Flug war für mich ein echter Meilenstein. Er hat mir gezeigt, wie wichtig eine gute Vorbereitung ist und dass man mit dem richtigen Wissen über Wetter, Nav